Marsh Aviation S-2 F3AT “Turbo Tracker”

Bausatz: Revell (Hasegawa)    Umbausatz: wolfmodel    Abziehbild: Draw Decal    Maßstab: 1:72

Zum Grundbausatz der S-2 (S2F) Tracker habe ich hier einen Baubericht geschrieben.

Weil ich über viele gute Innenraumfotos verfügte habe ich mir bei diesem Modell wieder einmal die Mühe einer Innengestaltung gemacht. Dazu wurden die Einstiegstür und der Notausstieg geöffnet, sowie eine Vacu-Haube von Falcon verwendet.

Die Passung des Rumpfes war schlechter als bei dem alten Hasegawa-Bausatz welchen ich für den Bau meiner Tracker verwendet habe, die Halbschalen wiesen einen erheblichen Verzug auf.

Marsh Aviation verwendet für die “Turbo Tracker”-Löschflugzeuge Zellen von E-Versionen der S-2. Diese haben einen gestreckten Rumpf, verlängerte Höhenleitwerke und geänderte Tragflächenrandbögen. Dazu kommen beim Löschflugzeug eine andere Nase, ein geändertes Heck, der Bauchtank und natürlich die Turbinen samt Propellern. Da es für die “Turbo Tracker” keinen Umbausatz gab habe ich mir die Teile selbst geschnitzt und von einem Freund abgießen lassen.  (Umbausatz)

An meinem Modell wurden noch Landeklappen, Quer- und Höhenruder abgetrennt um sie später ausgelenkt wieder anzukleben.
Auch die Vorflügel wurden herausgeschnitten.

Ein kleines Problem gab es noch mit den Auspuffrohren. Die Wanddicke ist an einer Stelle zu gering.
Ich habe auf der Außenseite ein Stück Abklebeband aufgebracht, mit einer Nadel einen Tropfen Sekundenkleber auf die Innenseite gemacht und nach dem Aushärten verschliffen.

Da ich diesen Umbausatz noch vor dem Bau meiner Tracker ausgeführt habe, wurden alle Maße für die Fahrwerksmontagepunkte vom Ursprungsbausatz übernommen.  Deshalb mußte ich nun auch bei der Turbo Tracker die Anlenkpunkte der Hauptfahrwerksstreben jeweils um 0,5 mm erhöhen. 

Lackiert wurde mit Weiß von Gunze und Rot 3 von Model Master.

Die Schiebebilder von Draw Decal sind sehr steif, allerdings auch sehr robust. Sie ließen sich nur mit ein paar kleinen Schnitten und sehr, sehr viel Weichmacher verarbeiten.

Die Retardant-Verfärbung wurde mit einem Papiertaschentuch aufgewischt. Ich bin zwar mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden, habe es aber letztendlich dabei belassen.

Wolfram Witschel

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